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Sieg zum Beginn in FC, 20.05.2013

 

Liebe Fans,

 

es hat geklappt: erster Wettkampf, erster Sieg! So kann es weiter gehen! Allerdings ist die Weite von 74,36m noch ausbaufähig. Obwohl ich mich sehr gut gefühlt habe, konnte ich es nicht im Wettkampf umsetzen. Die 3. und 4. Drehung war drucklos und so kam ich weder in den Rhythmus noch konnte ich am Hammer arbeiten, um noch weiter zu werfen.

 

Das Gute daran ist aber, dass man den Fehler nun hat und in den kommenden Tagen und Wochen an der Verbesserung arbeiten kann.

 

Der Wettkampf ansonsten war aber toll und hat sehr viel Spaß gemacht! Die Stimmung war wieder klasse und ich habe viele tolle Fans und Freunde nach langer Zeit wiedergesehen! Das war wirklich schön! Ein großes Dankeschön geht auch wieder an den Veranstalter, der den Wettkampf super organisiert hat und alles andere drumherum ebenso! DANKESCHÖN!!!

 

Nächste Woche Samstag geht es dann wieder weiter bei den Halleschen Werfertagen in Halle/S. , Wettkampfbeginn wird 13Uhr sein! Ich freue mich darauf!

 

Eure Betty


Saisoneinstieg morgen in FC, 18.05.2013

Ihr Lieben,

 

morgen geht es endlich los: die Wettkampfsaison 2013 beginnt und das in Fränkisch - Crumbach! Einen besserenOrt dafür kann es nicht geben!

 

Die Wettervorhersage ist gut, ich freue mich, meine Beine werden von Tag zu Tag frischer und neugierig bin ich auch! Der Veranstalter hat alles vorbereitet: es kann losgehen!

 

Unter www.hammerwurfmeeting-fraenkisch-crumbach.de findet Ihr alle Infos, Fotos und Ergebnisse!

 

Bitte Daumendrücken nicht vergessen!

 

Eure Betty


Trainingslager Südafrika, 06.05.2013

 

Ihr Lieben,

 

lange habt Ihr nichts von mir gehört aber das hat nun ein Ende!

 

Seit zwei Wochen schon bin ich in Südafrika im Trainingslager! Wie die letzten Jahre auch habe ich für 3 Wochen meine Zelte im HPC in Pretoria aufgeschlagen! Aber nicht alles ist so wie immer: die Gruppe ist neu mit Schweizer Zuwachs, einem neuen Physio und neuen Athleten in der eigenen Gruppe! Seit zwei Wochen scheint durchweg die Sonne und die Stimmung ist genauso phantastisch! Die Leistungen sind bei allen super und jeden Tag gibt es neben den Anstrengungen viel zu lachen!

 

Die erste Woche war noch recht entspannt, weil wir an den freien Tagen uns wirklich gut erholen konnten. Die letzte Woche war da etwas voller: ein Tagesausflug in den Rhino & Lion Park war dabei und auch ein Tagesausflug nach Sun City! Beide Tage waren super schön und über 1000 Fotos nach zwei Wochen – das spricht doch für sich!

 

Eine kleine Auswahl gibt’s natürlich in der Galerie zu sehen!

 

Die Leistungen im Training sind in allen Bereichen sehr gut und ich freue mich sehr auf den Start in die Saison 2013. Besonders, dass dieser Start in Fränkisch - Crumbach beginnt! Wie es dann weiter geht mit den Wettkämpfen dieser Saison könnt Ihr bei der Wettkampfplanung nachschauen!

 

Es sind viele schon bekannte Wettkämpfe dabei aber auch ein paar Neue! Natürlich werde ich von überall berichten! Wer Pfingsten noch nichts vor hat: Pfingstsonntag in Fränkisch – Crumbach gibt’s super Stimmung bei weiten Würfen! Über jede Unterstützung vor Ort freue ich mich! Und über die gedrückten Daumen von weit weg natürlich auch!

 

Bis bald, Eure Betty

 

 


Frohe Ostern, 29.03.2013

Meine Lieben,

 

ich wünsche Euch von Herzen ein Frohes und erholsames Osterfest! Lasst Euch vom Wetter nicht unterkriegen und habt eine schöne Zeit mit Euren Lieben! Natürlich wünsche ich Euch auch viel Erfolg bei der Ostereiersuche!!

 

Bis bald,

 

Eure Betty


Fair-Play-Trophäe vom VDS in Mainz überreicht, 20.03.2013

Ein Unikat!

Ihr Lieben,

 

am vergangenen Montag Abend wurde mir in Mainz vom Verband Deutscher Sportjournalisten die Fair Play Trophäe überreicht!

 

Vor dem Trainingslager in Neukaledonien habe ich schon den Anruf und die Information erhalten, dass die Journalisten mir diesen Preis übergeben und mich damit auszeichnen möchten. Ich war erstmal ganz schön sprachlos!

 

Ich bekomme diese Auszeichnung für mein ruhiges Verhalten während des Wettkampfes in London 2012, wo erst nach langem hin und her das Endergebnis feststand und ich die Bronzemedaille zugesprochen bekam. Nicht nur mein ruhiges Verhalten war aber ausschlaggebend, sondern auch mein Verhalten gegenüber den Wettkampfrichtern, die ich nicht veruteilte, sondern in Schutz nahm.

 

Für mich war und ist dieses Verhalten selbstverständlich, denn Fehler passieren nunmal und niemand ist davor sicher. Deshalb würde ich mich in einer ähnlichen Situation genauso ruhig verhalten!

 

Dennoch freue ich mich natürlich riesig und bin stolz und geehrt, dass ich diesen Preis bekommen habe! Es war außerdem ein schöner Abend in Mainz und eine tolle Veranstaltung! Vielen Dank auch an Britta Heidemann für die tolle Laudatio!

 

Vielen vielen Dank! Natürlich auch an die zahlreichen Gratulanen und für die vielen Glückwünsche!

 

Mehr darüber lesen könnt Ihr bei den Links unten!

 

1. leichtathletik.de

2. sportal.de

3. nachrichten.de


Die letzte Woche in Neukaledonien und 75,80m, 09.03.2013

So, nun ist wirklich der letzte Tag fast vorbei. Die Taschen sind gepackt, noch einmal schlafen und wieder 1,5Tage nach Hause fliegen.

 

Zum Abschluss gab es noch einen tollen Wettkampf mit guten75,80m. Damit bin ich nicht ganz unzufrieden, auch wenn es noch hätte weiter gehen können. Allerdings ist diese Leistung für einen Überseewettkampf nach drei Wochen Trainingslager sehr gut und hoch einzuschätzen. Somit reise ich mit einem guten Gefühl zurück in die Heimat. Ich weiß selbst, zu was ich in der Lage bin aber das soll ja schließlich erst im Sommer soweit sein!

 

Anschließend hatte ich einen wunderbaren Abend mit der ganzen Wurffamilie und reise neben einem freudigen Auge auch mit einem sehr traurigen Auge wieder ab. Die Herzlichkeit, Offenheit, Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit dieser Menschen hier ist einfach einzigartig. Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt bei anderen, die ich aufgrund der Sprache eigentlich kaum verstehe. Aber man kann sich auch ohne Worte gut verstehen und so war es auch hier der Fall. Ich habe neue Freunde gefunden, die in meinem Herzen sind und die ich nie wieder vergessen werde. Freunde, die eine Reise ans andere Ende der Welt einzigartig gemacht haben. Und ich konnte mit jungen Athleten trainieren, die mit einem riesigen Herz und einer noch größeren Begeisterung bei der Sache sind, obwohl es auch so schwierig ist hier alles gut unter einen Hut zu bekommen!

 

Ich danke allen, die diese Reise so phantastisch gemacht haben! Allen voran aber Thierry, ohne den ich gar nicht hierher gekommen wäre und der mir durch seine Tipps möglich gemacht hat, viele super schöne Plätze und Orte hier auf der Insel zu sehen.

 

Ganz problemlos war die Zeit hier dennoch nicht. Neben den hohen Kosten war einfach die Anpassung das größte Problem und auch das größte Risiko. 10Stunden Zeitunterschied und ein Wetter, was einen nach 2h Training draußen einfach umhaut…das bedarf schon Zeit und Geduld, um da keine Fehler zu machen! Aber allein der Wettkampf und auch sehr viele andere sehr gute Trainingsleistungen zeigen mir, das ich mit meinem Trainer bis jetzt alles richtig gemacht habe und so kann und soll es weiter gehen!

 

Nächste Woche wird dann etwas Ruhe einkehren, um auch die Anpassung in Deutschland wieder gut und schnell und ohne Trainings- und Leistungsverlust hinzubekommen!

 

Ich werde meine Lieben wiedersehen und viel zu berichten haben! Darauf freue ich mich sehr!

 

Ein paar Bilder findet Ihr dazu aber jetzt auch noch in der Galerie! Auf den Bilder mit den Kartenausschnitten sieht man in etwa einmal die Stadt Noumea, wo wir wohnen und unsere Wege in der Hauptstadt und auf dem anderen Bild sieht man die Landeskarte und wo ich war!

 

Bis bald, Eure Betty


News aus der Südsee, 05.03.2013

Ihr Lieben,

 

da bin ich wieder! Etwas mehr als zwei Wochen sind hier in Neukaledonien nun schon vorbei und es ist wieder Zeit ein paar neue und schöne Bilder von der Insel zu zeigen.

 

Das Training ist im vollen Gange und an den freien Tagen versuchen mein Trainer und ich so viel wie möglich zu sehen und zu entdecken. Verschiedene Strände sind mit dabei aber auch die Stadt Noumea selbst und kleinere Ortschaften drum herum. An einem Tag kann man zwar viel sehen aber die Insel ist doch viel zu groß, um sich alles anzuschauen.

 

Es ist aber eine gelungene Mischung zwischen Training und Urlaub. Leider ist das Leben hier recht teuer. Ein Essen (egal, ob Mittags oder Abends) kostet zwischen 20-30EUR. Auch die Lebensmittel im Supermarkt sind nicht preiswert. Das Leben hier ist für die Einwohner nicht sehr leicht, denn Wohnungen und sonstige wichtige Dinge sind sehr teuer.

 

Im Prinzip wären hier auch 4Wochen Trainingslager besser gewesen wegen der Anpassung und Zeitumstellung aber das würde einfach das Budget sprengen.

 

Ansonsten sind die Bilder und Eindrücke von hier einfach phantastisch! Die Menschen sind super nett, die Natur ein Traum und es ist alles sehr ruhig und einsam, vor allem an den kilometerlangen Stränden!

 

Ein paar Fotos findet Ihr ja in der Galerie!

 

Bis in ein paar Tagen,

 

sonnige Grüße,

 

Eure Betty


Neukaledonien, eine andere Welt! 26.02.2013

 

Seit nun einer Woche bin ich im Trainingslager in Neukaledonien und das was ich bis jetzt hier erlebt habe, ist definitiv eine völlig neue Welt für mich. Ich denke, ich könnte schon jetzt nach dieser einen Woche einen Roman schreiben über alles, was seit meiner Ankunft hier passiert ist.

 

Der Flug und die Anreise hierher war definitiv der Hammer und man muss das nicht so oft haben. 12h nach Singapur, 1,5h Aufenthalt, 8h nach Sydney, 1h Aufenthalt und 3h nach Noumea, 30min zum Hotel! Kurz einchecken, auspacken und los zum ersten kurzen Training. Zum Glück habe ich wirklich die meiste Zeit auf den Flügen geschlafen und so verging die Zeit sehr schnell.

 

Am nächsten Morgen ging es dann zum regionalen Flughafen und mit einer kleinen Maschine 20min auf die Ile des Pine, im Süden der Hauptinsel von Neukaledonien gelegen. Sie wird auch als Paradisinsel bezeichnet und als ich dort war, wusste ich auch warum! Gleich gegenüber von dem kleinen süßen Hotel, wo wir im Bungalow gewohnt haben, gab es einen traumhaften Strand, mit dem feinsten Sand, den ich je irgendwo am Strand überhaupt gesehen hatte. Dazu türkisfarbenes Wasser, wo wie man es aus den Bilderbüchern kennt. Beim Anflug auf die Insel hat man von oben schon die Korallenbänke gesehen und auch am Strand wurde man fündig, ohne Probleme! So wie an der Ostsee die Muscheln am Strand liegen, so lagen dort abgestorbene Korallenstücke. Das Wasser war angenehm warm und die kleinen Fische konnte man in dem kristallklaren Wasser direkt sehen. Meine erste Kokosnuss habe ich direkt vom Strand aufgelesen, sie begleitete mich die zwei Tage auf der Insel.

 

Am ersten Tag habe ich die meiste Zeit an den zwei Buchten vor dem Hotel verbracht und mich erholt. Ich war spazieren, baden, schnorcheln und gemütlich Kaffee trinken. Am nächsten Tag haben wir etwas die Insel erkundet und waren mit dem Auto unterwegs. Der erste Stopp sollte mich zum natürlichen Schwimmbad bringen. Auf dem Weg dahin musste ein Fluss überquert werden, wo ich das erste Mal live Korallen gesehen habe. Beim Schwimmbad angekommen, war ich einfach nur baff. Kurz vor dem Meer gibt es eine natürliche Barriere, die Das Meer und den Fluss unterbricht. Bei Flut ist das Wasser aber so stark, dass es Wasser und Fische über die Barriere trägt. In der Mitte von diesem Schwimmbad gibt es unter Wasser riesige Felsen und entsprechend viele unterschiedliche Korallen, Muscheln und Fische. Nemo habe ich genauso gesehen wie riesige andere bunte Fische, riesige Seeigel und Vieles mehr. Ich war extrem beeindruckt und nicht mehr aus dem Wasser rauszubekommen! Als ich schließlich doch mal an Land war, habe ich die nächste tolle Sache erlebt! Frische Kokosnuss…ein kleines Loch rein, die Milch getrunken und dann aufmachen lassen und der Rest wurde gegessen! Das war echt ein Traum! Ich kenne die Kokosmilch nur aus der Dose oder dem Glas und das Kokoswasser, das schmeckte ganz anders. Sehr erfrischend und kaum nach diesem starken Kokosgeschmack, den ich eigentlich gar nicht mag! Genauso das Fruchtfleisch. Ich war total begeistert. Nach ein paar weiteren Runden mit den Fischen, sind wir dann weiter gelaufen zur nächsten Bucht und haben dort unter den Bäumen am Strand die Aussicht aufs mehr und einen Kaffee genossen. Danach ging es über den flutgefüllten Fluss wieder zurück zum Auto und zurück zum Hotel. Nochmal baden dort, ein Käffchen zum Abschluss und zurück ging es nach Noumea.

 

Schade war, dass das Wetter am zweiten Tag nicht so gut war aber das hat bei all den schönen Eindrücken keine Rolle gespielt. Ich bin auch sehr froh, dass Thierry (der Trainer hier vor Ort) mit uns unterwegs war und uns Vieles zeigen und erklären konnte und uns die schönsten Plätze gezeigt hat.

 

In der Zwischenzeit habe ich mich auch gut an die Zeitumstellung gewöhnt. Manchmal war ich nachts wach und zeitig am Abend müde aber ich kam noch nie so schnell in den Rhythmus rein wie hier, und das bei 10h Zeitunterschied. Somit war der Einstieg schon super gelaufen und so konnte ich am Donnerstag schließlich sehr erholt ins Training einsteigen. Die Trainingsbedingungen hatte ich ja schon am Tag unserer Ankunft gesehen und es ist alles da, was man benötigt! Eine super Anlage, Hämmer jeglichen Gewichts, ein toller Kraftraum und auch sonst alles, was man braucht.

 

Zudem super liebe und tolle Menschen und Athleten, mit denen es echt Spaß macht zusammen zu trainieren. Die meisten von den Jungs und Mädels sind zwischen 12 und 20 Jahre alt aber es gibt auch ein paar weitaus ältere. Im Prinzip ist jeder willkommen, der sich mit dem Wurftraining begeistern kann. Die Mädels sind zappelig und die Jungs gefüllt mit coolen Sprüchen und auch wenn ich kein Französisch sprechen kann, man versteht sich trotzdem sehr gut. Außerdem ist noch eine Hammerwerferin aus Neuseeland hier für eine Woche, die mein Programm mit macht.

 

Letztes Wochenende haben wir einen Lehrgang gegeben und ein bisschen Anleitung zum Hammerwerfen. Die meisten der Athleten trainieren noch sehr allgemein, zum Teil auch alle Wurfdisziplinen und so haben wir erst Technik und dann Samstag Nachmittag und Sonntag Vormittag geworfen. Schön war, das auch alle Betreuer der Kids und Eltern und die Verantwortlichen der Anlage mit dabei waren. Es ist wie eine kleine Familie.

 

Am Samstag Abend gab es dann auch ein kleines Fest mit gemütlichem Beisammensein, neukaledonischem Essen, und einer tänzerischen Aufführung der Jungs und Mädels extra für Micha und mich. Das war wirklich schön und beeindruckend!

 

Ich fühle mich sehr wohl und komme nun langsam auch mit dem Wetter gut klar. Weit über 30Grad sind hier täglich drin, dazu Sonne und zum Glück Wind aber ab halb elf brennt der Planet bis ca. vier Uhr am Nachmittag. Deshalb trainiere ich schon ab halb neun und dann ab vier Uhr. So ist die Mittagspause schön lang. Am Anfang dachte ich auch noch, dass der Hotelpool oder das Meer zur Abkühlung nach dem Training gut wäre aber es ist einfach zu warm. Somit bekommt eine kalte Dusche auch mal was Positives ab! Ein tolles Erlebnis war auch, als ich gestern ins Training kam und erst 30min später beginnen konnte. Die Jungs hatten von der Kokosnusspalme neben dem Vereinsgebäude 3 Stück runter geholt und sie frisch aufgemacht. Das hieß wie auf der Insel: austrinken, aufmachen und Kokos essen. Es schmeckt ganz anders und dazu frisch vom Baum- ein Traum! Beeindruckend sind für mich auch die Papayabäume, wo man die Früchte fast selbst pflücken kann. Ebenfalls die Fahrten zum Training oder Hotel, die fast nur am Wasser entlang gehen und man immer das Wasser, die Berge der Insel dahinter und die Surfer im Auge hat.

 

Ein Blick, der die Reise jetzt schon wert war. Trotz alledem vermisse ich meine Lieben in der Heimat sehr und freue mich darauf sie bald wiedersehen zu können!

 

So, nun habt Ihr vielleicht einen ersten Eindruck bekommen. Leichter wird es natürlich mit Bildern, die in der Galerie zu finden sind!

 

Viel Spaß und bis nächste Woche,

 

Eure Betty


Ab nach Neukaledonien, 16.02.2013

Neukaledonien, Ile des Pins

 

Hallo Ihr Lieben,

 

die Koffer sind schon fast fertig gepackt und die Unterlagen für die große Reise in die Südsee liegen bereit. 27h Flug liegen vor mir aber ich bin gut vorbereitet und sehe dem ohne Sorge entgegen. Zumal das Reiseziel garantiert die Länge des Fluges wert sein wird!

 

So viele haben mich gefragt, wo überhaupt Neukaledonien liegt und wie man auf die Idee kommt überhaupt dorthin ins Trainingslager zufliegen. Nun ja, ein sehr guter Freund aus dem Elsass ist französicher Wurftrainer. Neukaledonien ist eine französiche Kolonie und er arbeitet seit mehreren Jahren dort. Vielleicht sagt dem einen oder anderen der Name Thierry Lichtle ja was?! Auf jeden Fall hat er meinen Trainer und mich schon vor langer Zeit dorhin ins Trainingslager eingeladen und dieses Jahr ist es nun soweit.

 

Vor Ort in Noumea, wo ich 2,5Wochen verweilen und trainieren werde, fanden vor 2 Jahren die Pazifischen Spiele statt und entsprechend gut sind die Trainingsanlagen. Eine Wurfgruppe mit 25 Werfern gibt es vor Ort, davon 6 Hammerwerfer und soweit ich weiß, werden wir von allem vom Flughafen abgeholt und in Empfang genommen. Ich bin schon ganz gespannt!

 

Am Montag Mittag gegen 12Uhr werden wir dort landen in Noumea. Am Dienstag Morgen beginnt die Aklimatisierungsreise auf die Insel Ile des Pins. Diese Insel wird auch die "Paradisinsel der Südsee" genannt. Dort werden wir bis zum Mittwoch Abend sein und dann am Donnerstag angepasst und erholt ins Training einsteigen.

 

Am Ende des Trainingslagers werde ich dann noch vor Ort bei einem Wettkampf mitwerfen, bevor ich mich wieder auf die Rückreise mache.

 

Allgemeine Infos zu Neukaledonien findet Ihr HIER.

Allgemeine Infos zur Ile des Pins findet Ihr HIER.

Dies ist das Hotel in Noumea.

Dies ist das Hotel auf der Insel.

 

Sobald ich dort bin, melde ich mich mit den ersten Eindrücken und Bildern!

 

Bis dahin,

 

Eure Betty

 


Ball des Sports in Wiesbaden, 03.02.2013

Was für ein entspannter und eleganter Abend!

 

Der Ball des Sports, organisiert von der Stiftung Deutschen Sporthilfe in den RheinMain Hallen in Wiesbaden, fand gestern Abend wieder statt.

 

Mein Trainer als meine Begleitung und ich sowie 57 der erfolgreichsten Sportler Deutschlands waren dabei und zahlreiche Förderer und Sponsoren, die mit Sicherheit einen schönen Abend hatten.

 

Ich habe mich über das Wiedersehen mit vielen befreundeten Sportlern gefreut, über das Treffen mit meinen Nachbarn, mit dem Ehepaar Klindworth und vielen anderen bekannten Gesichtern. Es gab viel zu sehen, viel zu lachen und Leckeres zu essen. Den Nachtisch habe ich mal fotografiert und in der Galerie dargestellt. Der Name "Grüner Apfel" war irgendwie recht zutreffend!

 

Zudem bin ich ein Versprechen eingegangen, welches nächstes Jahr wieder beim Ball des Sports eingelöst werden soll. Das wird einiger praktischer Vorbereitung bedürfen aber die Zeit ist ja ausreichend und ich freue mich darauf!

 

Weitere Bilder sehr Ihr natürlich auch in der Galerie!

 

Bis bald,

 

Eure Betty 


Fasching in Fränkisch-Crumbach, 28.01.2013

Hallo Ihr Lieben,

 

letzten Samstag war es wieder soweit: die Fastnachtsitzung des TV Fränkisch-Crumbach fand wieder statt und ich war mit dabei!!

 

Die erste Sitzung und komplett ausverkauft, über 300Leute waren da und haben sich nach dem Motto: 1970, 1980, 1990 - Disco , verkleidet!

 

Auch ich habe mein Bestes gegeben und fand das Ganze sehr gelungen! Spaßig waren natürlich auch all die fragenden Gesichter von denen, die mich nicht gleich erkannt hatten! Das war wirklich klasse! So wie der gesamte Abend! Ein Hoch auf den Tisch 27 und unseren Tisch 26! Es war echt witzig mit Euch!!

 

Auf ein Neues in 2014!!!

 

Bilder findet Ihr natürlich in der Galerie!!!


Kurzurlaub und Trainingslager, 14.01.2013

Ihr Lieben,

 

ein paar Wochen liegen nun schon wieder hinter mir und die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel sind schon Geschichte. Ebenso wie das erste Trainingslager im Neuen Jahr.

 

Ich hoffe, Ihr seid auch gut in das Neue Jahr gestartet und habt nicht jetzt schon die Vorsätze für 2013 über Bord geworfen! Allen Fans und Besuchern meiner Homepage wünsche ich ein Frohes, Gesundes und Erfolgreiches Neues Jahr und das Eure Wünsche in Erfüllung gehen mögen!

Weihnachten habe ich ganz entspannt im Kreise meiner Familie verbracht, über Silvester war ich ein paar Tage auf Rügen und habe einen kleinen Kurzurlaub eingelegt. Wobei ich natürlich dennoch am Strand trainiert habe und auch ordentlich Muskelkater von den Läufen und Sprüngen im Sand hatte. Die Kreidefelsen habe ich mir dieses Mal aus der Nähe angeschaut und dabei auch noch Glück mit dem Wetter gehabt. Es waren sehr schöne Tage an der Ostsee.

 

Entsprechend erholt bin ich dann nach Kienbaum angereist, um das erste Trainingslager im neuen Jahr durchzuführen. Mich begrüßten milde Temperaturen und optimale Trainingsbedingungen, weil kaum Werfer vor Ort waren und man so ohne Probleme das Training durchziehen konnte, und das auch noch sehr gut. Erst am Ende der Woche wurde es sehr kalt und auch weiß. So nun bin ich froh, dass ich in Frankfurt wieder in der Halle trainieren kann. Wir haben mit der Trainingsgruppe und dem weiblichen Nachwuchskader die Wurfteamwoche eine Woche nach vorne verschoben. Grund war, das 1. noch Ferien sind und 2. einfach viel weniger Werfer da sind und man sich nicht im Wurfhaus oder im Kraftraum auf die Füße tritt. So sieht man zwar die anderen Werfer nicht, was sehr schade ist, aber man kann besser trainieren. Die nächste Teamwoche findet dann in Frankfurt statt.

 

Der Alltag beginnt morgen wieder mit Training und Uni, und der Prüfungsvorbereitung für die Klausur in diesem Wintersemester. Am 08.02. muss ich dann schwitzen aber ich bin da sehr guter Dinge!

 

Bilder der letzten Wochen findet Ihr wie immer in der Galerie!!

 

Bis bald, Eure Betty


Frohe Weihnachten, 24.12.2012

 

 

Meine Lieben,

 

ich wünsche Euch von Herzen ein Frohes Weihnachtsfest, ruhige Feiertage, eine schöne Zeit mit Euren Lieben, viele tolle Geschenke und leckeres Essen!

 

Lasst es Euch gut gehen, Alles Gute,

 

Eure Betty


Eine Woche Sasolburg, Südafrika, 14.12.2012

Vor längerer Zeit wurden mein Trainer Michael Deyhle und ich von Basie Koen (südafrikanischer Hammerwurftrainer) gefragt, ob wir im Herbst diesen Jahres nach Sasolburg an die Technical School kommen wollten, um beim Athletic Coaching Project mitzumachen.

 

Am Anfang dachte ich, wir hatten direkt zugesagt, dass es sich nur um einen Hammerwurflehrgang hielt aber ich wurde eines Besseren belehrt. Bei diesem Projekt geht es darum, dass die Cheftrainer aller Disziplinen in dieser Woche vor Ort sind und sich Trainer und Athleten des ganzen Landes anmelden konnten, um sich ausbilden zu lassen oder trainieren zu können.

 

So war eine große Gruppe von Trainern vor Ort, die ihre jeweiligen Bereiche leiten sollten und insgesamt 350 Teilnehmer, die dann disziplinspezifisch arbeiten konnten.

 

Michael und ich übernahmen mit Basie zusammen den Hammerwurfbereich. Zwei weitere Trainer und ca. 16Athleten im Alter von 12-17 Jahren gehörten dazu. Einige von ihnen kannte ich schon von Treffen oder Wettkämpfen in den vergangenen Jahren in Südafrika, alle anderen lernte ich nun noch kennen.

 

Die Woche war in 4,5 Tage eingeteilt. Mit offizieller Begrüßung von Wimpie Lodewyk, der Schulleiter und Leiter der Veranstaltung, Einweisung der jeweiligen Gruppen, Trainingszeiten und dann natürlich der offiziellen Verabschiedung.

 

Im Vorfeld hatten Micha und ich überlegt wie wir mit der großen Gruppe trainieren können und auch ich mit dem Trainingsplan durchkomme. Wie die Bedingungen sind und die Möglichkeiten auch noch Theorie unterzubringen. Jeder Tag war eine Herausforderung.

 

Meistens starteten wir mit einem tollen Frühstück in unserer Unterkunft in den Tag und wurden dann von Wimpies Sohn abgeholt. Die Unterkunft war ca. 10min Autofahrt von der Schule entfernt. Nach einem kurzen Meeting ging es dann schon ins Training. Entweder habe ich mit den Kids trainiert oder ich habe mein Programm gemacht und Micha hat mit ihnen gearbeitet. Mit dabei war auch oft Chris Harmse, der südafrikanische Rekordhalter im Hammerwerfen, den ich schon kannte aber in dieser einen Woche sehr gut und besser kennenlernen konnte.

 

Nach dem ersten Training ging es zum gemeinschaftlichen Mittagessen und nach einer kurzen Pause weiter in die zweite Trainingseinheit. Die Kids waren klasse drauf, super motiviert, neugierig und vor allem: immer wurfbereit. Hieß es mitunter mal, es wird kein Hammer geworfen, dann gab es auch schon das ein oder andere lange Gesicht. Was aber nie lange anhielt, denn das Training war so abwechslungsreich, dass das Nicht-Werfen schnell vergessen war. Wir haben der Gruppe Einblicke in unser gesamtes Training gegeben: Kraftraining, Allgemeines Training, Imitationen und natürlich dann auch im Wurftraining. So oft wie möglich war ich dabei und hatte éine Menge Spaß. Einfach war es nicht mit so vielen Athleten zu arbeiten, denn schließlich sind dann die Pausen relativ lang aber es hat gut geklappt. Die Theorieeinheiten waren kurz und ich habe zusätzlich eine kleine Fragerunde mit den Athleten abgehalten, denn jeden Tag kam jemand mit Fragen auf mich zu und so hatten alle die Chance mal das loszuwerden, was so im Kopf war.

 

Das Wetter hat dabei auch super mitgemacht. Es war schön warm und trotz ein bisschen Regens konnte alles durchgezogen werden.

 

Das Trainerteam war auch einfach phantastisch! Die Stimmung war super, es war unglaublich herzlich, locker und lustig und man konnte sich in jeglicher Hinsicht über alle möglichen Themen austauschen. Oft war natürlich der Vergleich Deutschland und Südafrika das Thema und das Sportsystem mit ihren Problemen. Ich habe dabei sehr viel gelernt und vor allem viele liebe und nette neue Menschen kennengelernt, die mir wieder bestätigt haben, dass die Menschen in Südafrika einfach suüer sind und ich mich dort jedes Mal unglaublich wohl fühle.

 

Jeden Abend gab es dann eine Gemeinschaftsrunde. Einen Ausflug zur Berry Farm gab es, wo ich Beeren ohne Ende direkt von der Pflanze futtern konnte. So viele verschiedene Geschmacksrichtungen wie dort habe ich noch nie erlebt. Keine Brombeere, keine Blaubeere, keine Himbeere hat gleich geschmeckt! Total klasse!

 

Einen gemeinsamen Grillabend, ein gemeinsames Musikquiz und viel Zeit zusammen wurden ermöglicht, vor allem wurde viel gelacht!

 

Am einzig freien Tag, am Sonntag, sind wir mit Basie und Chris in einen Ort namens Parys gefahren, haben uns eine Meteoriteneinschlagebene angeschaut und waren am Vaal River Kaffeetrinken und Essen. Mit beiden waren wir auch abends unterwegs und haben viel Zeit verbracht. So konnten wir Basie und Chris viel besser kennenlernen und sie auch uns. Es ist eine Freundschaft entstanden, auch mit anderen Trainern und Athleten, über die ich mich sehr freue und die mich gern wieder nach Südafrika zurück kommen lassen.

 

Im April nächsten Jahres werde ich wieder in Pretoria sein und dann auf jeden Fall zum Besuch nach Sasolburg fahren.

 

Die Woche hat den Athleten sehr viel Spaß gemacht, das Feedback war von allen ohne Ausnahme ausgesprochen positiv und auch ich bin mit vielen neuen Eindrücken und Ansichtsweisen wieder zurück nach Deutschland gekommen. Selbst ich habe viel gelernt und bin für die Einladung sehr dankbar, die Zeit dort werde ich nicht mehr vergessen!

 

Viele Bilder, eine wirklich kleine Auswahl, findet Ihr in der Galerie!!

Ein großes Dankeschön an alle Trainer und Athleten vor Ort, besonders aber an Basie, Chris und Wimpie für die schöne Zeit!!!!


Frankfurts Sportlerin des Jahres 2012, am 23.11.2012

WOW! Was für eine tolle Anerkennung und Auszeichnung: gestern fand die Frankfurter Sportgala in Frankfurt Höchst statt. Die Fraport-Arena wurde sehr schön hergerichtet für einen wunderbaren Abend im Zeichen des Sports.

 

An diesem Abend fanden auch verschiedene Sportlerehrungen statt und bei den Kategorien Sportler/IN und Mannschaft des Jahres 2012 konnten die Bewohner Frankfurts und Umgebung im Internet selbst abstimmen.

 

Umso glücklicher und sehr stolz bin ich über die Auszeichenung: Frankfurts Sportlerin des Jahres 2012!!!! Es ist eine sehr sehr schöne Anerkennung und Würdigung meines Sportjahres 2012, das ja sehr anstrengend, aufregend aber auch sehr erfolgreich war mit der Krönung meines Olympiatraums: dem Gewinn einer Olympiaedaille!

 

Einen schönen Bembel habe ich bekommen und insgesamt einen sehr entspannten Abend verlebt, mit guter Stimmung, gutem Essen, netten Gesprächen und vielen Wiedersehen mit bekannten Gesichtern aus dem Sport!

 

Besonders gefreut habe ich mich natürlich, dass der Präsident meines Vereins Eintracht Frankfurt auch da war - Peter Fischer! Mit drei Preisen für die Eintracht Frankfurt (Sportlerin, Sportler und Mannchaft des Jahres haben wir auch alles abgesahnt, was man so an Preisen absahnen konnte)! 

 

Ein paar Eindrücke konnte ich festhalten und die sind natürlich in der Galerie zu finden!

 

Bis bald,

 

Eure Betty


Bundespolizeipraktikum, 17.11.2012

copyright Frankfurter Rundschau

Hier bin ich gleich nochmal mit meinem Bericht zum dem zweiwöchigen Praktikum bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof Frankfurt am Main.

 

In der zweiten Woche besuchte mich ein kleines Team der Frankfurter Rundschau und der Artikel gibt ziemlich genau wieder, wie es war, wie es mir gefallen hat und was passiert ist! Deshalb habt Ihr unten den Text aus dem Artikel, in der Galerie die Bilder dazu!

 

Ganz am Ende habe ich Euch aber nochmal die Verlinkungen zu den Onlineartikeln angefügt!

 

Es war ein tolles und interessantes Praktikum! Vielen Dank an die Inspektion, ganz besonders aber an die Kollegen meiner Dienstgruppe vor Ort!

 

Eure Betty

 

 

Hier der Artikel, geschrieben von Katja Sturm:

 

 

Weltrekordlerin Betty Heidler absolviert derzeit ein Praktikum bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof. Die Polizeihauptmeisterin arbeitet die meiste Zeit an ihrem Hammerwurf, aber einmal im Jahr ist Dienst beim Arbeitgeber Bundespolizei Vorschrift.

 

Es riecht streng in der Wachstube der Bundespolizei hinter Gleis 24. Ein Abgängiger aus der Psychiatrie, wie es im schönen Beamtendeutsch heißt, sitzt in einer der Zellen im Keller ein. Seine Kurzzeit-Herberge habe er mit der Toilette verwechselt, erklärt Polizeihauptkommissar Henning Becker. Betty Heidler bleibt ungerührt, auch als sie mal kurz die Treppen heruntersteigt. Einiges, was sie im Dienst am Hauptbahnhof erlebt, ist nicht angenehm. „Aber es ist ja auch keine Freizeit, die ich hier verbringe.“

 

In voller Montur steht die Polizeihauptmeisterin im Raum, gerüstet für den Streifendienst. Die dunkelblaue, wattierte Jacke verleiht ihrem muskulösen Oberkörper ein noch robusteres Aussehen, die weiße Schirmmütze lässt die 1,75 Meter große Sportlerin wachsen, die rote Haarmähne darunter hat sie am Hinterkopf mit zwei Gummis gebändigt. Ihren Hammer, auf Sportplätzen der unverzichtbare Begleiter der Weltrekordlerin, hat sie nicht dabei: „Aber andere Hämmer.“ Reizgas, Schlagstock und Pistole gehören zur Ausrüstung. Das Schießen hat die 29-Jährige vor Beginn des Praktikums noch mal geübt. Sie sei eine gute Schützin. Doch Heidler nimmt ihren Job so ernst wie den Sport, bereitet sich sorgfältig darauf vor.

 

Vor fünf Jahren hat die Topathletin der LG Eintracht Frankfurt ihre Ausbildung in der Sportfördergruppe der Bundespolizei abgeschlossen. Seitdem ist sie für die Dauer ihrer Leichtathletik-Karriere vom Dienst freigestellt, muss nur einmal im Jahr ein zwei- bis vierwöchiges Praktikum in jeweils einem anderen Bereich vorweisen. Das im Hauptbahnhof ist ihr fünftes, ihr erstes, das sie nicht in ihren Ferien absolviert. Sechs Wochen Urlaub hatte sich die Olympiadritte nach den Spielen in London gegönnt, „das war auch nötig“. Jetzt muss sie deshalb Arbeit und Sport zwei Wochen lang miteinander vereinbaren.

 

Der Nachtdienst dauert von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens. Lange Arbeitszeiten, die den Kollegen mit weiten Anfahrtswegen geschuldet sind. Sie müssen dann seltener nach Frankfurt kommen, wie Becker erklärt. Heidler, die seit Ende ihrer Ausbildung neben ihrem Sport auch noch ein Jurastudium absolviert, ist es gewöhnt, über viele Stunden die Konzentration hoch zu halten. Und konzentriert müsse man stets sein beim Gang durch Bahnhofshalle und B-Ebene.

 

Enttarnt durch die FR

 

Es gibt keine vorgeschriebenen Routen. Heidler und Becker schreiten in gemächlichem Tempo die Gleise entlang, durch die B-Ebene, die Treppenaufgänge hoch und runter. In einem drückt sich ein ausgezehrt wirkender Mann herum, einen schwarzen Rucksack auf dem Rücken. Passkontrolle, ordnet der Polizeihauptkommissar an. Er kennt den Mann als Drogenkonsumenten. Der erweist sich als kooperativ, zeigt seine Tasche widerstandslos her. Sie ist fast leer − bis auf eine Dose mit Tabak. Die Treppe runter in die B-Ebene darf er trotzdem nicht nehmen. Die Wege trennen sich. Vor einer Drogerie macht Heidler ihren Kollegen mit einer Kopfbewegung auf einen Bettler aufmerksam, der inmitten mehrerer Taschen zusammengekauert und mit einem Pappbecher vor sich an einer Säule sitzt. Auch er soll seinen Ausweis zeigen. „Einpacken, Zeug mitnehmen und raus!“, befiehlt Becker dann. Doch der stark alkoholisierte Mann bleibt sitzen. Becker hilft ihm hoch, verweist den offenbar Obdachlosen an die Notunterkunft im Ostpark. Endlich schlurft der davon.

 

Neben dem Eingreifen bei Diebstählen oder bei Körperverletzungen gehört zu den Hauptaufgaben der Bundespolizisten am Hauptbahnhof, Obdachlose oder stark alkoholisierte Personen vom Gelände zu verweisen. Heidler erzählt aus ihren Erfahrungen, dass sie auch gerne von Reisenden um Auskunft gebeten werden. Kurze Zeit später ist es an einem Gleis so weit. Ein Ehepaar aus Wien sucht seinen Zug. Höflich geben die beiden Bundespolizisten Auskunft. Der begleitende FR-Fotograf zieht Fragen nach sich, das Geheimnis der Spitzensportlerin ist schnell gelüftet, die Österreicherin sehr angetan.

 

Autogramm? Na, sicher

 

Es komme schon vor, dass sie erkannt werde, erklärt die Hammerwerferin. Zu einem Autogramm sei sie dann gerne bereit, ein Foto allerdings verweigere sie im Dienst. „Das fände ich den Kollegen gegenüber nicht passend.“ Die haben weniger Probleme mit dem Sonderstatus als die Athletin selbst. Becker kannte die Sportlerin aus dem Fernsehen, scherzte mit anderen darüber, wie man den Hammer im Hauptbahnhof einsetzen könnte. Doch der erfahrene Beamte weiß auch, dass er eine voll ausgebildete Polizistin an der Seite hat, eine, auf die er sich, anders als bei Praktikanten in Ausbildung, verlassen könne.

 

Mit ihren Erfahrungen aus ihrer Zeit 2010 bei den Sonderdiensten in ihrer Heimatstadt Berlin gilt Heidler sogar als Spezialistin für Fußballspiele, als FKB (Fankundige Beamtin). Entsprechend war sie am Freitag beim Heimspiel von Eintracht Frankfurt im Stadion eingesetzt. Ein Fan habe sie gefragt, was sie den etwaigen Randalierern entgegenzusetzen hätte, und sie konnte ihm glaubhaft versichern, dass es ihr an Kraft nicht mangele. „Ich weiß mich zu wehren“, betont Heidler. Im Dienst wartet sie geradezu darauf, „dass was passiert“. Angst habe sie nicht, sie sei ja vorbereitet. Doch die Kollegen sind darauf bedacht, dass die Sportlerin nicht „auf Biegen und Brechen“ in vorderster Linie steht. Die ehrgeizige Frau scheint das eher zu stören, obwohl sie sich vor Verletzungen in Acht nehmen müsse. Bislang gelang ihr das selbst in kritischeren Situationen.

 
Lange Nacht, wenig Schlaf

 

Die beiden Polizisten treten hinaus auf die Straße. Auch die Gegend um den Bahnhof gehört zu ihrem Arbeitsgebiet. Neben einem Mietfahrrad, das an der Wand lehnt, stehen zwei große Gepäckstücke. Ein möglicher Besitzer ist nicht zu sehen. Ein paar Passanten werden befragt, die zucken die Achseln. Becker zückt sein Funkgerät und veranlasst eine Durchsage in der Bahnhofshalle. Wenig später kommt eine Frau aus der Tür. „Nicht schlimm“ sei es, dass ihr Gepäck hier herrenlos herumstehe, es seien „nur Privatsachen“. Betty Heidler erkundigt sich freundlich, wohin sie noch zu fahren beabsichtige. Becker ermahnt die Betrunkene, ihre Koffer nicht aus den Augen zu lassen. Dann verabschieden sich die Polizisten.

 

Es ist Zeit für eine Kaffeepause. In der Küche hinter der Wachstube, wo am großen Tisch vor Dienstbeginn Besprechungen stattfinden, wärmen Heidler und Becker sich auf. Kollegen haben Kuchen mitgebracht, die Nacht wird noch lang, womöglich muss der Zelleninsasse zurück in seine Klinik im Odenwald gebracht werden.

 

Betty Heidler gähnt verhalten. Das viele Laufen auf Streife mache ihr nichts aus, beteuert die Athletin. Und wenn sie nach den sechs Stunden Schlaf, die sie sich nach der Schicht gönnt, mal nicht ganz ausgeruht sei, störe das im aktuellen Grundlagentraining nicht allzu sehr: „Tempoläufe kann ich auch im Halbschlaf machen.“

Hier die Links zu den Artikeln:

 

1.) Text

2.) Fotos

 

Die Bilder findet Ihr auch in meiner Galerie!

 

Bis bald,

 

Eure Betty


Silbernes Lorbeerblatt, 17.11.2012

Meine Lieben,

 

hier nochmal zwei Fotos von der Verleihung für das Silberne Lorbeerblatt!

 

Eure Betty

copyright Bundesregierung/ Gero Breloer

Verleihung Silbernes Lorbeerblatt, 08.11.2012

Hallo Ihr Lieben,

 

auf den Fotos seht Ihr die Bundespolizeisportler, die gestern vom Bundespräsidenten und dem Bundesinnenminister für Ihre sportlichen Erfolge bei den Olympischen Spielen 2012 in London mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet wurden.

 

Mit dieser höchsten sportlichen Auszeichnung wurde ich gestern Mittag im Schloss Bellevue in einem sehr feierlichen Rahmen ausgezeichnet und das Silberne Lorbeerblatt wurde mir überreicht. Stolz ohne Ende habe ich es mir gleich an die Uniform gesteckt und bin anschließend wieder zurück nach Frankfurt geflogen!

 

Was eine große Ehre und Anerkennung für all die Strapazen auf dem Weg nach London und zusätzlich zur Bronzemedaille, die ich dort gewonnen habe!!!

 

Wer mehr über die Auszeichnung lesen möchte und überhaupt wissen will, was das Silberne Lorbeerblatt ist und warum man das bekommt, der kann das bei den zwei Links unten nachlesen!

 

Viel Spaß!

 

1) Wikipedia

2) Leichtathleik.de


Urlaub 2012 adé, 17.10.2012

Oh man, ich hätte nie gedacht, dass 6 Wochen Urlaub so schnell vergehen können! Quasi wie im Flug sind die Tage und Wochen verstrichen und schon bin ich wieder im Training und aktiv an der Uni!

 

6 tolle Wochen liegen hinter mir, die sehr spannend, ereignisreich, lustig und vor allem erholsam waren! Ich habe viele liebe Menschen nach langer Zeit wiedergetroffen, habe Freunde und meine Familie besucht, ich war eine Woche auf Kreta beim Champions Club und ein paar Tage an der Ostsee, in Lübeck und sonst in Berlin und Brandenburg unterwegs!

 

Einfach eine super schöne Zeit, die mir lange in Erinnerung bleiben wird!

 

Eine kleine Auswahl verschiedener Bilder findet Ihr in der Galerie!

 

Diese Woche ging es dann wieder los mit dem Training nach Plan mit einer veränderten Trainingsgruppe und mit dem Studium an der Uni! Nachdem ich nun die Planung fertig habe, weiß ich, dass mir definitiv nicht langweilig werden wird! In zwei Wochen steht dann auch das Einsatzpraktikum bei der Bundespolizei im Terminkalender, worauf ich mich sehr freue! Denn das wird definitiv auch nicht langweilig werden!!

 

Mein erstes Ziel wird der Abschluss des Grundstudiums an der Uni sein. Sportlich gesehen stehen zwei Ziele für das nächste Jahr fest: WM Medaille und die 80m endlich knacken!

 

Auf dem Weg dahin wird sicher viel passieren aber ich halte Euch auf dem Laufenden!!

 

Eure Betty


Ehrung bei der Bundespolizei, 16.10.2012

Ihr Lieben,

 

letzte Woche Mittwoch fand in Kienbaum beim Bundespolizeileistungssportprojekt die alljährliche Vereidigung der Dienstanfänger und die Jahresehrung der Sportler statt!

 

Mit dabei bei diesem feierliche Anlass war der Bundesinneminister Hans-Peter Friedrich und der neue Bundespolizeipräsident Dr. Romann.

 

Geehrt wurden alle Sportler, die bei den Olympischen Spielen in London teilgenommen und Medaillen gewonnen haben.

 

Zusätzlich wurde die Dienststelle umbenannt und nun heißt es ganz offiziell: Bundespolizeisportschule Kienbaum! Viel Jahre habe alle Bediensteten und Dienststellenangehörigen auf diese Umbennenung gewartet und nun ist sie endlich da! Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den Olympischn Spielen kam diese Anerkennung genau zum richtigen Zeitpunkt!

 

Natürlich hat es sich der Dienststellenleiter EPHK J.Maron auch nicht nehmen lassen, seine Wetter von den Olympischen Spielen einzulösen: das alle Sportler, die ihn im TV grüßen mit einem Glas Sekt über den Kienbaum See zu rudern! Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung wurde die Wette eingelöst und dazu ein herzliches Dankeschön von meiner Seite! Es hat echt Spaß gemacht!

 

Fotos folgen aber hier noch zwei Links zur Ehrung!

 

1. Bundespolizei

2. Leichtathletik.de

 

FOTOS

 

Eure Betty 


Hessens Sportlerin des Jahres 2012, 02.10.2012

Das Ehepaar Klindworth und ich

Letzten Samstag war es wieder soweit: Die Olympische Ballnacht fand im Kurhaus von Wiesbaden statt!

 

Getreu dem Motto "Träume werden wahr" konnten wir alle nochmal die Olympischen Spiele und die Sportereignisse aus dem Jahr 2012 Revue passieren lassen!

 

Am Tisch der Familie Klindworth war die Stimmung super und bei netten Gesprächen haben wir gegessen, uns das tolle Programm angeschaut und dem Highlight des Abends - die Hessische Sportlerwahl des Jahres- entgegen gefiebert! In mehreren Kathegorien wurden Trainer, Athleten und Mannschaften des Jahres geehrt.

 

Zum insgesamt fünften Mal wurde ich zur Hessischen Sportlerin des Jahres gewählt! Für diese Auszeichnung bedanke ich mich sehr und bin stolz darauf, denn es ist keine Selbstverständlichkeit dazu gewählt zu werden, da es viele andere erfolgreiche Sportler in Hessen gibt und es auch andere Athletinnen mehr als verdient hätten!

Es ist eine tolle Anerkennung meiner Leistung in diesem Jahr, einem sehr spannenden, anstrengenden aber auch erfolgreichen Olympiajahr!

 

Mein Traum von einer Olympiamedaille hat sich erfüllt in einem emotional hochkarätigen Wettkampf und darauf bin ich auch sehr sehr stolz!!

 

Die Olympische Ballnacht war ein toller Abend, um genau dies und die Auszeichnung zu feiern!

 

Vielen vielen Dank!


Das Archiv

Ihr Lieben,

 

Ihr habt sicher gemerkt, dass es in den letzten Wochen und Tagen eine Menge aktueller Beiträge auf meiner Homepage zu lesen und zu sehen waren.

Damit es im Bereich Aktuelles nicht zu voll wird, habe ich einen Bereich ARCHIV eingebaut. Hier findet Ihr etwas ältere Beiträge zu den Wettkämpfen oder auch anderen Veranstaltungen! So könnt Ihr trotzdem alle Informationen erhalten!


 

Termine

25.05. Wettkampf Halle/S.

 

 

31.05. Wettkampf Eugene/USA

 

 

07.06. Wettkampf Schönebeck

 

 

10.06. Wettkampf Moskau/RUS

 

 

15.06. Wettkampf Stettin/POL

 
© betty heidler